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Energiekosten: Das haben Hausbesitzer gezahlt (31.01.2020)

Langzeitvergleich: Heizöl günstiger als Erdgas

 

2019 stiegen die Energiekosten für viele Haushalte in Deutschland –ölbeheizte Gebäude waren im Vergleich zum Vorjahr dagegen günstiger dran. Während Erdgaskunden tiefer in die Tasche greifen und im Schnitt rund sechs Prozent höhere Gaspreise im Vergleich zum Vorjahr zahlen mussten, sanken die Kosten für Heizöl um fast zwei Prozent. Dennoch: Bei den Energiekosten macht es Sinn, die Langzeitwerte zu betrachten, schließlich verrichten Heizungssysteme über viele Jahre ihren Dienst.

Wer in den vergangenen vier Jahren jeweils 3.000 Liter Heizöl verbrauchte, um damit sein Haus zu erwärmen, zahlte dafür durchschnittlich rund 1.850 Euro pro Jahr. Für eine vergleichbare Menge Erdgas wurden jährlich etwa 2.050 Euro fällig, bei Fernwärme waren es für die entsprechende Energiemenge fast 2.400 Euro. Das zeigt eine Auswertung des Instituts für Wärme und Oeltechnik auf Grundlage von Daten der Fachzeitschrift „Brennstoffspiegel“. Heizöl ist damit auch im Langzeitvergleich günstiger als Erdgas und Fernwärme, auch, wenn der Ölpreis in den vergangenen vier Jahren insgesamt leicht angestiegen ist.

 

Langfristig zahlt sich eine Modernisierung aus

Gegen steigende Heizkosten können Mieter und Hausbesitzer oft nur wenig unternehmen. Eine Variante ist, die Räume weniger zu erwärmen und dafür einen Pullover mehr anzuziehen. Gemütlich ist das oft aber nicht und in den meisten Fällen werden die Räume so beheizt, dass ein oder zwei Grad weniger auch gleich unangenehm auffallen. Da ist eine Heizungsmodernisierung oft eine gute Lösung: Wer auf effiziente Technik setzt, kann seine Kosten langfristig senken, weil für die gleiche Raumtemperatur einfach weniger Energie verbraucht wird.

 

30 Prozent Förderung für Solarkollektoranlagen

Für ölbeheizte Gebäude steht mit Öl-Brennwertgeräten eine effiziente Technik zur Verfügung. Bei der Modernisierung wird im Vergleich zu älteren Ölheizungen spürbar weniger Heizöl verbraucht. Für die Zukunft sind die Anlagen dann ebenfalls gerüstet: Sowohl die Kombination mit erneuerbaren Energien wie Solaranlagen als auch der Einsatz treibhausgasreduzierter Energieträger ist mit den Öl-Brennwertheizungen einfach möglich. Der zusätzliche Einbau einer Solarthermieanlage wird zudem seit Jahresbeginn vom Staat mit einem Investitionskostenzuschuss von 30 Prozent gefördert.

Weitere Informationen zum Thema Heizölpreis und Öl-Brennwerttechnik gibt es auf www.zukunftsheizen.de.

 

Quelle: Institut für Wärme und Oeltechnik e. V. (IWO)

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